WEISSE BOXER!

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Hier möchte ich euch nun ein wenig über Weiße Boxer nahebringen!

Vielen Dank hier an dieser Stelle an Heinz Rosenberger,der mir folgendes bereitgestellt hat!  
Hier kommt ihr zu seiner Homepage: http://www.herosboxer.com/
 
Die Vorurteile
 
 
Der Beweis -
die geschichtliche Entwicklung der Boxer


Cliff


Vor nun mehr als einhundert Jahren (1896) wurde in München der Deutsche Boxerklub gegründet. Man wollte die Hunde als Rasse erfassen und sich einen Überblick verschaffen.
Deshalb war es nur eine logische Folge, dass ein Zuchtbuch aufgelegt wurde. Am Anfang war alles noch ein wenig verwirrend, da oft ältere Tiere höhere Zuchtbuchnummern hatten als jüngere.



Die Zuchtbuchnummer 1 bekam "Mühlbauers Flocki", ein Schecke.
Sein Vater "Tom" war ein weißer Bulldog-Rüde. Er war ein hochgestellter Rüde ( Buldoggen sahen damals noch um einiges anders aus als heute) und da man eben eine hochgestellte und edle Rasse wollte, wurde er auch sehr oft zur Zucht herangezogen.



Ein weiterer Urahne unserer Boxer war "Meta von der Passage" ZB.Nr.30 . Ein weiße Hündin mit gestromtem Fleck am Kopf. Ihr Großvater war ebenfalls Tom.
Meta brachte viele, für die Zucht sehr wertvolle Tiere hervor.

Eine große Rolle spielte auch "Mirzl" ZB.Nr.44 - eine gelbe Hündin.

Knapp nach der Jahrhundertwende wurde der Rassestandard erstellt. Es wurde die Anatomie, die Bemuskelung, das Wesen und der Charakter, mit einem Wort das gesamte Erscheinungsbild des "Idealboxers" festgelegt. Natürlich wurde auch die Farbe festgelegt.

Schwarz kam so gut wie gar nicht vor, also wurde dunkles hirschrot bis brotgelb und gestromt gestattet.

Da man sehr bemüht war, den Boxer als Diensthund einzusetzen, war natürlich weiß nicht von Vorteil und man erklärte schwarz und weiß zu "Fehlfarben".

Eine Fehlfarbe - basta!


Medor St.Benno * 19.02.1900

Hugo * 25.04.1900

Vergessen, dass ein Stammvater ein Weißer war - vergessen, dass eine ganz wichtige Stammutter eine Weiße war und viele, für die Zucht schöne Tiere brachte.
Die angeblichen Krankheiten der weißen Boxer, von denen man heute so oft spricht, konnten - weil die Weißen ja immer getötet wurden - gar nicht festgestellt werden. Man musste sich ja "rechtfertigen" warum man gesunde weiße Welpen tötet.

Dass Taubheit und Hautkrankheiten bei Albinos oft vorkommen, wird nicht bestritten.
Aber Albinos sind von Natur aus kränkliche Wesen. Ihnen fehlt jede Pigmentierung und sie sind an den roten Augen und dem rosa Nasenschwamm erkennbar.
Weiße Boxer sind aber keine Albinos - sie haben nur einen Pigmentmangel. Weiße Boxer haben einen schwarzen Nasenschwamm, meist sehr dunkle Augen und am Fell irgendwo gelbe oder gestromte Flecken. Wenn nicht am Fell, dann auf jeden Fall auf der Haut. Man kann sie deutlich durch das Haarkleid sehen - besonders, wenn sie nass sind.
Viele Jahre bemühte man sich, das "Weiß" durch Selektion aus der Rasse herauszuzüchten - mit sehr wenig Erfolg!
Im Gegenteil, erfahrene Züchter werden bestätigen, dass weiße Boxer sehr typische Köpfe haben und meistens einen stärkeren Knochenbau. Außerdem kann jeder bestätigen, dass gerade die weißen Welpen in einem Wurf die kräftigsten sind.
Heute ist es erlaubt, weiße Boxer aufzuziehen, aber nicht etwa aus guten Willen und Toleranz, sondern, weil das Gesetz verbietet, gesunde Tiere zu töten. Aber sie sind weiterhin ein "Schandfleck" in der Zucht.

Die Dunkelziffer der illegal getöteten weißen Welpen ist sicher noch sehr hoch, denn es ist weder für den Rüden noch für die Hündin zuträglich aus einem Wurf mit weißen Welpen zu stammen.
Die Weißerbigkeit kann man nicht - oder kaum - aus der Rasse herausbringen. Ja man gibt jetzt "großzügigerweise" auch Papiere, aber von Zucht und Ausstellung sind sie ausgeschlossen. Papiere mit großem Stempel "Zucht und Ausstellungsverbot".

Sie sind nun mal ein dritter Farbschlag - warum werden sie nicht auch als ein solcher behandelt?


Gleiches Recht für alle!



 


sechs von neun Boxern sind weiß...



Die Fakten, die dagegen sprechen, stehen auf dünnem Boden.

    • der - vor über hundert Jahren - erstellte Standard
    • der "verleumdende Ruf" der Anfälligkeit von Hautkrankheiten und Taubheit
    • und ein gerütteltes Maß an Vorurteilen.

Der prozentuelle Anteil dieser Mängel kommt auch bei farbigen Boxern vor.
Nur bei weißen Boxern wird es eben der Farbe zugeschrieben.

Eben. . . das Vorurteil !



© 2002 Heinz Rosenberger - Wien

 

Meinung eines Wei(ß)sen!

Wir sind echt - so wie wir sind,
wenn auch die Farbe nicht ganz stimmt.
Von der Nase bis zum Schwanz,
sind wir Boxer - voll und ganz.
anders ist nur das Color -
dies kommt ja auch bei Menschen vor.
War einst anders der Gedanke,
man sah in uns nur Taube, Kranke,
da „ weiß" als Rassenschand verdammt,
hat zur „Endlösung" man sich bekannt.
Die Zeiten ändern sich doch - und
sind denn die Bunten immer g'sund?
Viel' Generationen sind verflossen,
die Weißen kommen - unverdrossen.
Für Boxerzüchter klingt es hart,
ich sag', wir sind die dritte Art.
Vielleicht könnt' man sich überwinden
und an uns auch was Gutes finden.
Was vor hundert Jahr`n beschlossen,
macht man weiter unverdrossen
fragt nicht lang ob alles recht
und macht uns Weiße weiter schlecht !
Beobachtet man uns einige Zeit,
ist man vielleicht zur Toleranz bereit.
Doch - der Tag wird kommen ganz bestimmt -
Man wird uns nehmen wie wir sind.
Schimanski - Schani & Norma

ebenfalls von Heinz Rosenberger aus Wien



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